Fachtag: Inklusion braucht Rückenwind
Impulse aus der Ombudschaft für eine inklusive Jugendhilfe.
Anmeldung bis zum 26.10!
Die Jugendhilfe soll inklusiver werden. Das fordern viele Menschen mit und ohne Behinderung, Fachkräfte der Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe, Selbstvertretungen, die Ombudschaft und viele mehr seit vielen Jahren.
Unabhängig davon, wie und wann ein inklusives Kinder- und Jugendrecht mit einer Gesamtzuständigkeit für alle jungen Menschen rechtlich umgesetzt wird, braucht es eine Jugendhilfe-Praxis, die den Abbau von Barrieren und die Verwirklichung echter Teilhabe zum Ziel hat und ermöglicht. Was kann die Ombudschaft hierzu beitragen?
Ombudsstellen als unabhängige Beratungs- und Beschwerdestellen erhalten wertvolle Einblicke in Konflikte in der Kinder- und Jugendhilfe. Wir haben uns gefragt: Welche Hürden und Entwicklungsbedarfe auf dem Weg zu einer inklusiven Jugendhilfe werden durch die ombudschaftliche Beratung sichtbar? Welche Impulse ergeben sich daraus, um Barrieren abzubauen und Teilhabe zu stärken? Zu diesem Zweck wurden die bundesweiten Beratungsfälle der Ombudsstellen mit besonderem Augenmerk auf Fragen der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe kontinuierlich und systematisch erfasst, statistisch ausgewertet und mit Erkenntnissen aus Praxiserfahrungen der Ombudsstellen des Bundesnetzwerks Ombudschaft in Verbindung gebracht.

